Managed Service

reibungsloser, performanter und sicherer IT-Betrieb

Performance-Mangagement und Monitoring

Zum Management betriebener Systeme gehört auch ein Performance-Management, das sich nicht nur auf die Anwendungsprogramme, sondern auch auf die Hardware, Datenbank und Betriebssystemsoftware bezieht. Dieses umfasst vor allem folgende Aufgaben:

  • Gewährleistung der Performance im täglichen Betrieb durch frühzeitige Fehler- und Störungserkennung, Ursachendiagnose und Dokumentation des Performanceverhaltens
  • Beobachtung der Performance im Zeitablauf und Kennzahlenbestimmung
  • Prognose von Performance-Veränderungen durch Systemmodifikation und für neue Systeme
  • Kommunikation mit dem Management und den betroffenen Anwendern zur Erzeugung eines "Problembewusstseins"

Beim Monitoring werden vor allem Verarbeitungs- und Übertragunsgeschwindigkeiten, Auslastung von Hard- und Software bzw. der einzelnen Hard- und Softwarekomponenten sowie der Durchsatz der Anwendungssysteme untersucht. Wichtigstes Ziel dabei ist die globale oder partielle Optimierung der Informationsinfrastruktur. Weitere Ziele sind die Unterstützung bei der Fehlersuche oder beim Entwurf von IT-Systemen. Hierfür können Werkzeuge wie Serverleistungsberichte, Ereignisprotokolle und Performance/Task-Monitore eingesetzt werden.

Hard- und Software Beschaffung

Hard- und Software-Beschaffung gehören sowohl zu den Realisierungsaufgaben als auch zu den operativen Aufgaben. Letzteres betrifft insbesondere die Ersatz- und Ergänzungsbeschaffungen. Die zentrale Aufgabe ergibt sich hier vor allem aus folgender Überlegung:

Durch die schnelle und zum Teil sprunghafte Entwicklung im Bereich IT-Systeme wird es immer schwieriger, das Marktangebot zu überblicken und einzelne Geräte oder Software auf Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit in Hinblick auf den vorgesehenen Verwendungszweck zu beurteilen. Mitarbeiter im Unternehmen werden bei der Auswahl eines zu beschaffenden Gerätes häufig überfordert. Hier können nur IT-Fachkräfte helfen, die Markt- und Technologie-Entwicklungen verfolgen und die Unternhmenen bei Beschaffung beraten bzw. die Beschaffung nach Abstimmung mit den Erfodernissen der Fachabteilung vornehmen.

Hardware- und Netzwerk-Management

Das Hardware- und Netzwerk-Management befasst sich mit der Bereitstellung, Wartung und Verwaltung der Betriebsmittel. Die Betriebsmittel umfassen dabei

  • Serversysteme mit Hardware und Systemsoftware
  • Arbeitsplatzsysteme mit Hardware und Systemsoftware
  • Anwendungsprogramme
  • Netze
  • dezentralisierte Rechner und Kommunikationsanlagen

Der Betrieb zentraler Hardware ist immer in Zusammenhang mit den dezentralen Hardware-Ressourcen in den Fachabteilungen zu sehen.

Zu den operativen Aufgaben des IT-Managements bezüglich der Hardware- und Netzwerk-Ressourcen gehören u.a.:

  • Einsatz- und Betriebsplanung
  • Sicherstellung des laufenden Betriebs
  • Planung von Unterbrechungszeiten (z.B. für Wartung und Datensicherung)
  • Unterbrechungszeiten
  • Sicherstellung von Ausfallsicherheit
  • Beheben von Fehlern
  • Vergabe und Kontrolle von Zugriffsrechten
  • Kapazitätsmagement
  • Problem-Management und Koordination mit den Herstellern
  • Monitoring

Administration

Die Administration der Serversysteme ist heute ein sehr umfassenden Thema, wobei wir hier nur die wesentlichen Aufgaben aufführen möchten:

  • Benutzeranlage
  • Datenbankmanagement/-Sicherung/-Replikation
  • Erstellung von Gruppenrichtlinien
  • Definition von Organisationseinheiten und Benutzergruppen
  • Rechteverwaltung
  • Email Management
  • Verwaltung von Systemdiensten für Fax, Email und Sprache
  • Verwaltung des Internetzugriffs und Intranetstrukturen
  • Administration von Informationsportalen
  • Administration von Zeitdiensten zur Automatisierung wiederkehrender Aufgaben

Allein das Festlegen von Zugriffsrechten auf Daten und Programme ist ein sensibles Thema:

  • Welche(r) Mitarbeiter/in darf auf die Buchhaltung zugreifen?
  • Wer darf die Kalkulation oder Einkaufspreise einsehen?
  • Welche Informationen werden über Portale für Kunden oder Lieferanten bereitgestellt?
  •  Welche(r) Mitarbeiter/in verfügt über einen externen Zugriff auf gewisse Unternehmensdaten? (Außendienstmitarbeiter, Home-Office, Geschäftsführung)

Diese Zugriffe sind sorgfältig zu planen. Auf der einen Seite dürfen Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit nicht durch zu restriktive Rechte blockiert werden, jedoch muss das Unternehmens Know-How geschützt und insbesondere die Systemsicherheit gewährleistet sein.

Hier müssen Vorgaben gemeinsam mit der Unternehmensführung erarbeitet werden. In einer Multiserverumgebung sollten über einen Domänencontroller alle Richtlinien zentralisiert werden.